Literaturnachweis - Detailanzeige
Autor/in | Akseki, Vefa |
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Titel | Interkulturelles Lernen im Deutschunterricht anhand von Anekdoten und Geschichten anderer Kulturen. Nasreddin Hodscha und andere... |
Quelle | Aus: Kuhs, Katharina (Hrsg.): Pfade durch Babylon. Konzepte und Beispiele für den Umgang mit sprachlicher Vielfalt in Schule und Gesellschaft. Freiburg, Breisgau: Fillibach (1998) S. 245-258 |
Beigaben | Literaturangaben |
Sprache | deutsch |
Dokumenttyp | gedruckt; Sammelwerksbeitrag |
ISBN | 3-931240-06-1 |
Schlagwörter | Interkulturelle Kommunikation; Schüler; Interkulturelles Lernen; Lernmotivation; Unterrichtsbeispiel; Deutschunterricht; Erzählung; Kulturgeschichte; Berufsschule; Ausländer; Deutschland; Türkei |
Abstract | Die Autorin war Deutschlehrerin für ausländische Jugendliche in einem Berufsvorbereitungsjahr. Die Deutschkenntnisse und sozialen Bedingungen der Schüler waren sehr unterschiedlich. Daher mussten die Lehrer dieser Klassen "sich mehr als sonst mit den Lebensumständen der Jugendlichen befassen und im Unterricht Themen ansprechen und Materialien einsetzen, die die Jugendlichen motivierten. So kamen im Deutschunterricht [der Autorin] neben Themen, die die Migrationssituation behandelten auch Geschichten, Anekdoten und Märchen zum Einsatz." Der Beitrag teilt "einige Gedanken, Beobachtungen und Erfahrungen hierüber" mit. Die Autorin bezieht sich auf die Geschichten über N. Hodscha, die in der Türkei eine tiefe Wirkung hinterlassen haben und als Hauptquellen der türkischen Volkskultur bezeichnet werden. Sie geben u.a. Einblick in das Alltagsleben, Probleme des Zusammenlebens, das Verhältnis der Menschen untereinander und zur Obrigkeit. "Durch die Behandlung solcher Themen im Unterricht würden die Kinder der Migranten erleben, dass ihrer Kultur gegenüber Wertschätzung entgegen gebracht wird. Dies würde wiederum deren Motivation, die Mehrheitskultur kennen zu lernen, erhöhen." Auch den deutschen Kindern bieten sich dadurch interkulturelle Einblicke. (DIPF/Bi.). |
Erfasst von | DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main |
Update | 2006/2 |