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Autor/inKühlwein, Florian
TitelRezension zu: Guill, K., Lüdtke, O. & Köller, O. (2011). Assessing the instructional quality of private tutoring and its effects on student outcomes: Analyses from the German National Educational Panel Study. British Journal of Educational Psychology, 90(2), 282-300.
QuelleIn: Forschungsmonitor Schule, (2023) 134, 8 S.
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BeigabenLiteraturangaben
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN2513-0900
SchlagwörterVergleich; Zufriedenheit; Familie; Schule; Schuljahr 10; Sekundarstufe I; Privatunterricht; Schüler; Schülerleistung; Nachhilfeunterricht; Deutschunterricht; Fremdsprachenunterricht; Englischunterricht; Datenauswertung; Mathematikunterricht; Messung; Daten; Modellierung; Qualität; Rezension; Unterstützung; Wirksamkeit; NEPS (National Educational Panel Study); Deutschland
AbstractKarin Guill, Oliver Lüdtke und Olaf Köller gehen der Frage nach, ob sich privater Nachhilfeunterricht in der 10. Jahrgangsstufe in den Fächern Deutsch oder Mathematik positiv auf die Noten im Jahreszeugnis auswirkt und inwiefern die Qualität der Nachhilfe dabei eine Rolle spielt. Dazu untersuchen sie über 11.000 Datensätze aus dem Nationalen Bildungspanel (NEPS), wobei fast ein Viertel dieser Schülerinnen und Schüler Nachhilfe erhielt, davon die meisten in Mathematik (1.714) und wenige in Deutsch (148). Guill et al. finden einen schwachen Hinweis auf einen leistungssteigernden Effekt von privater Nachhilfe, allerdings nur für Schülerinnen und Schüler mit schlechteren Halbjahresnoten. Die Halbjahresnoten sagen die Noten im Jahreszeugnis in hohem Maße voraus (ß = .68). Überraschenderweise zieht das Autorenteam nicht in Betracht, dass dadurch möglicherweise ein Haupteffekt von privater Nachhilfe, der sich bereits in den Halbjahresnoten niederschlägt, in der Regressionsanalyse verdeckt wird. Im sozial-emotionalen Bereich führt private Nachhilfe im Durchschnitt zu geringfügigen Verbesserungen, was sich durch ein gesteigertes Wohlbefinden der Schülerinnen und Schüler in der Schule und zu Hause manifestiert. Bezogen auf die Qualitätsdimensionen kognitive Aktivierung, unterstützendes Lernklima und Strukturierung, die in Anlehnung an die bekannten drei Basisdimensionen von Unterrichtsqualität formuliert wurden, erzielen bereits unterrichtende und damit geprüfte Lehrkräfte keine besseren Ergebnisse als Lehramtsstudierende oder Oberstufenschülerinnen und -schüler. Ein Zusammenhang der Qualitätsdimensionen mit den Jahresnoten lässt sich nicht belegen. Der Studie liegt ein umfangreicher Datensatz aus Schulen in Deutschland zugrunde. Zudem ist das längsschnittliche Studiendesign positiv zu vermerken. Der regressionsanalytische Ansatz zur Untersuchung des Effekts von privater Nachhilfe auf schulische Leistungen überzeugt jedoch nicht und der ausbleibende Zusammenhang mit den Qualitätsdimensionen wirft weitere Fragen auf. Darüber hinaus konnten nicht alle lernrelevanten Bedingungen, die von Guill et al. im Theorieteil angeführt werden, in dieser Sekundäranalyse berücksichtigt werden. Daher bleibt weiterhin offen, inwieweit private Nachhilfe nützlich ist und welche Bedingungen erfolgsrelevant sind. (Orig.).
Erfasst vonQualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule (QUA-LiS NRW), Soest
Update2024/1
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